IBAN prüfen: Validator für alle Länder

Prüfsumme (MOD 97-10), Länge und Format jeder IBAN kontrollieren – bei deutschen IBANs inklusive Bank und BIC aus der Bundesbank-Datei.

Leerzeichen und Bindestriche werden ignoriert; Groß-/Kleinschreibung egal

Was der IBAN-Check prüft

  1. Länderkennzeichen: Die ersten zwei Buchstaben müssen einem der 89 IBAN-Länder entsprechen (DE, AT, CH, FR …).
  2. Länge: Jedes Land hat eine feste IBAN-Länge – Deutschland 22, Österreich 20, Schweiz 21, Frankreich 27 Stellen.
  3. Zeichen: Erlaubt sind nur Buchstaben A–Z und Ziffern; nach dem Länderkennzeichen folgen zwei Prüfziffern.
  4. Prüfsumme: Das MOD-97-10-Verfahren (ISO/IEC 7064) erkennt jeden einzelnen Tippfehler und praktisch alle Zahlendreher.
Bei deutschen IBANs extrahiert der Prüfer zusätzlich Bankleitzahl und Kontonummer und schlägt die Bank in der offiziellen Bundesbank-Datei (3.506 Institute) nach.

Häufige Fragen

Wie wird eine IBAN geprüft?

Nach ISO 13616: Die ersten vier Zeichen werden ans Ende gestellt, Buchstaben in Zahlen umgewandelt (A=10 … Z=35), und die entstehende Zahl muss beim Teilen durch 97 den Rest 1 ergeben. Zusätzlich prüft der Validator das Länderkennzeichen, die landesspezifische Länge und erlaubte Zeichen.

Bedeutet „gültig", dass das Konto existiert?

Nein. Die Prüfung bestätigt nur die formale Korrektheit (Prüfsumme, Länge, Format). Ob das Konto existiert, aktiv ist oder einer bestimmten Person gehört, kann keine IBAN-Prüfung feststellen – das wissen nur die kontoführende Bank und Verfahren wie SEPA Verification of Payee.

Welche Länder kann ich prüfen?

Alle 89 Länder aus dem offiziellen IBAN-Verzeichnis – von Deutschland (22 Stellen) über Norwegen (15, kürzeste) bis Russland und St. Lucia (33/32, längste). Übersicht: IBAN-Länder.

Werden eingegebene IBANs gespeichert?

Nein. Die Prüfung läuft vollständig in Ihrem Browser (JavaScript); es wird nichts an einen Server gesendet.