Aufbau der deutschen IBAN erklärt: Ländercode, Prüfziffer, Bankleitzahl und Kontonummer – mit Beispiel, Tabelle und Hinweis auf Sonderregeln.
Die IBAN (International Bank Account Number) ist in ISO 13616 genormt. In Deutschland hat sie immer 22 Zeichen und setzt sich aus vier Blöcken zusammen:
| Stellen | Inhalt | Beispiel |
|---|---|---|
| 1–2 | Ländercode nach ISO 3166 (immer Buchstaben) | DE |
| 3–4 | Prüfziffer (MOD 97-10, Bereich 02–98) | 89 |
| 5–12 | Bankleitzahl (8 Ziffern) | 37040044 |
| 13–22 | Kontonummer (10 Ziffern, links mit Nullen aufgefüllt) | 0532013000 |
Die Stellen 5–22 heißen BBAN (Basic Bank Account Number) – das ist der nationale Teil, dessen Aufbau jedes Land selbst festlegt. Deshalb sind IBANs unterschiedlich lang: von 15 Zeichen in Norwegen bis 33 Zeichen. Eine Übersicht aller Formate finden Sie unter IBAN-Länder.
Deutsche Kontonummern haben 1 bis 10 Stellen. In der IBAN wird die Kontonummer rechtsbündig eingetragen und links mit Nullen auf 10 Stellen aufgefüllt. Aus Kontonummer 1234 wird in der IBAN also 0000001234. Das erledigt der IBAN-Rechner automatisch.
Auf Papier wird die IBAN in Vierergruppen geschrieben (DE89 3704 0044 0532 0130 00), elektronisch dagegen ohne Leerzeichen. Beide Schreibweisen sind gleichwertig – Banken und unser IBAN-Prüfer ignorieren Leerzeichen.
Weil der deutsche BBAN aus 8-stelliger Bankleitzahl und 10-stelliger Kontonummer besteht. Zusammen mit Ländercode (2) und Prüfziffer (2) ergibt das 22 Zeichen.
Nein. Die IBAN enthält die Bankleitzahl, nicht den BIC. Der BIC lässt sich aber über die BLZ nachschlagen – etwa mit unserer BIC-Suche.
In Deutschland nur die ersten beiden Zeichen (DE). In anderen Ländern kann auch der BBAN Buchstaben enthalten, z. B. in den Niederlanden (Bankcode ABNA) oder Großbritannien.
Die Prüfziffer an Stelle 3–4 erkennt praktisch alle Einzelfehler und Zahlendreher: Die Überweisung wird dann schon bei der Eingabe abgelehnt, bevor Geld fließt.
Werkzeuge: IBAN berechnen · IBAN prüfen · BIC-Suche · BLZ-Verzeichnis